Das Paradies – Musik


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Zeiten der Heilung


„Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet,
das Letzte, wonach er die Hand ausstreckt,
das Kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie!
© Adolf Kolping

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Die Angst macht unfrei, der Glaube frei.
Die Angst lähmt, der Glaube gibt Kraft.
Die Angst macht mutlos, der Glaube ermutigt
Die Angst macht krank, der Glaube heilt.
Die Angst macht untauglich, der Glaube tauglich.
(Ralph Waldo Emerson (1803 – 1882),
US-amerikanischer Geistlicher, Lehrer, Philosoph und Essayist )

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Heute haben wir höhere Gebäude und breitere Straßen,
aber kürzere Launen und engere Standpunkte.

Wir geben mehr aus,
aber genießen weniger.

Wir haben größere Häuser,
aber kleinere Familien.

Wir haben mehr Kompromisse,
aber weniger Zeit.

Wir haben mehr wissen,
aber weniger Urteilsvermögen.

Wir haben mehr Medizin,
aber weniger Gesundheit.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht,
aber den Wert reduziert.

Wir reden viel, lieben nur ein wenig, und hassen zu sehr.

Wir haben den Mond erreicht und kamen zurück,
doch wir tun uns schwer, die Straße zu überqueren, um unseren Nachbarn zu
besuchen.

Wir haben das äußere Universum erobert,
aber nicht unser Inneres.

Wir haben höhere Einkommen,
aber weniger Moral.

Das sind Zeiten mit mehr Freiheit,
aber weniger Freude.

Wir haben viel mehr zu essen,
aber zu wenig Ernährung.

Das sind die Tage wo es zwei Einkommen für ein Heim braucht,
doch die Scheidungen steigen.

Das ist die Zeit der schöneren Häuser,
aber der mehr zerrütteten Heime.

Deshalb schlage ich dir von heute an vor:

Bewahre nichts für einen speziellen Anlass,
weil jeder Tag den Du lebst ein spezieller Anlass ist.
Suche nach Wissen,
lies mehr, sitze auf deiner Veranda und bewundere was du siehst,
ohne deinen Bedürfnissen Aufmerksamkeit zu schenken.
Verbringe mehr Freizeit mit deiner Familie und deinen Freunden,
iss deine Lieblingsspeise,
besuche die Orte, die dir gefallen und wo du dich wohl fühlst.
Das Leben ist eine Kette von Momenten der Genüsse,
nicht nur des Überlebens.
Gebrauche deine kristallenen Gläser.
Spare Dein bestes Parfum nicht auf.
Gebrauche es täglich, wenn du dich danach fühlst.
Streiche aus deinem Wortschatz Begriffe wie:
„eines Tages“ und „irgendwann“.
Lass uns den Brief schreiben,
den wir schon längst schreiben wollten „eines Tages“.
Lass uns der Familie und den Freunden sagen,
wie sehr wir sie lieben.
Verschiebe nichts,
was deinem Leben Lachen und Freude bringt.
Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute ist speziell.
© unbekannt

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Sinn des Todes

Leben, Sterben,
es liegt so nah beieinander.
Ein Freund stirbt
und im gleichen Moment
an einem anderen Ort
ein neues Leben erwacht.
Trauer
unendlicher Schmerz
doch sollten wir
daran denken wie
schön die Zeit mit ihm war.
Sich erinnern an das Lachen
an das was der Freund tat.
Schicksal
Warum ER?
Sinn des Todes,
es ist so, wie es ist,
man kann es
nicht begreifen.
Berühre die
mitfühlende Hand
und sie wird dich wie
ein Blitz in der Dunkelheit erleuchten.
Das Leben wird
weitergehen
mit wunderschönen
Erinnerungen
an diesen Menschen
und für immer
bleibt er
in unserem Herzen

© Lydia Michel

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Vor vielen Jahren schrieb ich das Gedicht, nachdem ein junger Mensch, den ich online kannte, sich das Leben nahm. Um die gleiche Zeit herum erkrankte der Ehemann einer Bekannten schwer und starb kurze Zeit später. Noch keine 40 Jahre alt gewesen. Aber egal in welchem Alter jemand stirbt, es ist für jeden Angehörigen und auch Freunde schwer zu begreifen, warum gerade ER/SIE gehen musste.

Dabei die richtigen Worte zu finden ist schwierig, doch sollten wir keine Scheu haben für sie da zu sein, keine Scheu haben etwas verkehrtes zu sagen. Fürchte dich nicht dich aufzudrängen, es aber auch nicht persönlich nehmen, wenn sie alleine sein möchten.

Ergreife die Initiative. Biete deine Hilfe an und wenn es nur das Blumengießen ist. Klingt zwar jetzt ein wenig lächerlich, aber die kleinen Dinge sind es die einem helfen. Keiner sollte warten, bis er um Hilfe gebeten wird, zu sehen was zu tun ist und es dann tun, das ist wichtig.

Sage nicht:“ Ich weiß, wie dir zumute ist.“ Das möchte keiner hören, denn niemand weiß was in diesem Moment in einem vor sich geht.

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Jeder Mensch ist fähig,
einem anderen Menschen Gutes zu erweisen.
© Charles de Montesquieu

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Hoffnung ist die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat –
ohne Rücksicht darauf,
wie es ausgeht.
© Václav Havel

Jeder Schicksalsschlag/Krise im Leben hat seinen Sinn, nur erkennen wir ihn erst viel später. Das Leben ist nur aus dem Kontrast heraus möglich: Nur wenn ich Hunger habe, schmeckt das Essen wirklich, nur wenn ich Durst habe, kann ich ein Getränk wirklich schätzen – nur wenn ich traurig war, kann ich Glück tief empfinden. Ich brauche Helligkeit, um das Dunkel zu sehen.

ALLES HAT SEINE ZEIT, AUCH SINN.

Ich wünsche dir,
dass der Engel über dir wacht,
wenn du schläfst,
und dass er dich jeden Tag erholt
und mit innerer Zuversicht aufwachen lässt,
damit du im Aufstehen spürst,
was das Geheimnis des Lebens ist.

©Anselm Grün
aus dem Buch „Jeder Tag ein Weg zum Glück“

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Hoffen heißt:
auf eine heilvolle Zukunft setzen
trotz aller deprimierende Wirklichkeit.
Hoffen heißt, sich selbst nicht aufgeben,
Hoffen heißt vertrauen,
dass Gott alles zu verwandeln vermag.
Es wird unsere Seele mit Freude erfüllen –
wenn wir nur der Hoffnung in uns Raum geben.

© unbekannt

Ich wünsche jedem Einzelnen viel Kraft und Zuversicht
um seinen Schicksalsschlag zu bewältigen.

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Auch ich musste vor 2 Wochen einen Schicksalsschlag bewältigen.
Mein Vater ist gestorben, doch hat mich sein Tod nicht so geschockt, er war sehr krank und auch bereits 81 Jahre alt, mich hat es mehr zu schaffen gemacht, dass wir es nicht geschafft hatten unsere Differenzen zu beseitigen. Anfang Oktober war ich in Bayreuth und mein Sohn meinte nur, fahr einfach vorbei, aber ich hatte einfach Angst davor, abgewiesen zu werden, denn er hat nie versucht in den letzten 10 Jahren Kontakt zu mir aufzunehmen. Im Juli war ich auch in Bayreuth, da fuhr ich zu ihm hin, aber ich stieg nicht aus, war hin und hergerissen, tja, und ich fuhr wieder weg.

Nach dem Tod meiner Mutter vor 29 Jahren hat sich vieles verändert, am Anfang versuchte ich noch mit den Veränderungen klarzukommen,
auf die Veränderungen möchte ich jetzt nicht näher darauf eingehen, mein Vater war damals erst 52, zu jung um für immer alleine zu bleiben, aber irgendwann geht es einfach nicht mehr, und man resigniert, und denkt sich nur: Warum tu ich mir das an? Es tut einfach nur weh…

Das Foto von meinen Eltern ist mein Lieblingsfoto von den beiden. Sie sind so jung, und waren damals so glücklich, und es hat mir oft gefehlt mit meinem Vater über meine Mutter zu reden, auch meine 3 Brüder wollten es nicht, warum auch immer, ich hab es nie wirklich verstanden. Aber es war halt so, und es sind viele Fragen offen und die muss ich entsorgen, in dem ich von meinem Vater mich verabschiede. Es wird eine anonyme Beerdigung geben und eine Verabschiedung, in der wahrscheinlich meine 2 älteren Brüder, zu denen ich auch seit über 10 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, erzählen, was für ein toller Vater und Großvater er doch war, nur leider nicht zu mir bzw. zu meinen Kindern, seinen Enkelkinder, und er war es nicht wirklich, als wir noch Kinder waren. Und ich werde es mir nicht antun, denn ich möchte das einfach nicht hören, denn es tut weh, aber ich möchte mich verabschieden, und ich werde es vor der eigentlichen „Veranstaltung“ tun, ohne dass es die anderen mitbekommen. Dies ist möglich, weil ich angefragt habe und ich möchte einfach keinen Streß verursachen.

und dann…

Jeden Tag neu

Jeden Tag aufstehen,
auf eigenen Beinen stehen.
Jeden Tag im Leben stehen,
das Alte neu bestehen.
Jeden Tag andere ausstehen
und zu sich selbst stehen.
Jeden Tag verstehen,
dass Gott hinter allem steht.
Jeden Tag aufstehen
zu neuem Leben.

Jeden Tag neu.

© Petrus Ceelen