Nachtgedanken


Wenn ich mein Tagewerk vollbracht,
am Himmel hell die Sterne glüh’n,
dann fangen gegen Mitternacht
bei mir Gedanken an zu sprüh’n.

Ich denke an Unendlichkeit
und an Galaxien im All,
an die enorme Helligkeit
nach dem sagenhaften Urknall.

Und wie alles funktioniert,
auch nach zig Millionen Jahren,
und ob es jemand kontrolliert,
dem bewusst sind die Gefahren.

Viel mehr noch geht mir durch den Sinn,
wenn ich zum Sternenhimmel schau,
doch irgendwann, so mitten drin,
denk ich mir einfach nur – vertrau.

Vertraue dieser Herrlichkeit,
die dem Schöpfer so gelungen,
genieß die schöne Lebenszeit
offen, frei und ungezwungen.

© Horst Rehmann

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