Nacht


Die Nacht senkt ihre weichen Arme,
Über die Welt und sendet Ruh.
Schließt eure Augen, habt Erbarmen.
Die Dunkelheit deckt alles zu.
Für kurze Zeit, wir finden Frieden.
Der Schlaf lockt mit Vergessenheit.
Geschichten, die wir heut‘ geschrieben.
Sind nicht für alle Ewigkeit.
Nur kurz wir auf der Erde weilen
Nicht immer bleibt etwas zurück.
Manch‘ Wunde wird nie wieder heilen.
Nicht alle finden etwas Glück.
Viel Leid manch einer hat gesehen.
Die Unschuld uns schon früh geraubt.
Der Geist, zu klein um zu verstehn.
Annehmen kann nur der, der glaubt.
Der Morgen von allein wird kommen.
Die Hoffnung dann erneut erwacht.
Wir haben uns viel vorgenommen,
Denn irgendwo, ist immer Nacht.

© Margot S. Baumann

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