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Archiv für September, 2013

Wasser und Wein


Das Wasser allein macht stumm,
das beweisen im Wasser die Fische,
Der Wein allein macht dumm,
das beweisen die Herren am Tische,
Daher, um keines von beiden zu sein,
trink‘ ich Wasser vermischt mit Wein.

© Johann Wolfgang von Goethe

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Zauber der Natur


Eine ältere Frau ist wie ein guter roter Wein.
Undurchdringbares mystisches Wesen.
Herrlich tief und süß berauschend.
Weich und sanft die Lippen berührend.
Schwerer und köstlicher Moment.
Der Wein und diese Frau.
Beide sind sie einzigartig.
Zu kostbar um beides zu verschenken.
Eine wunderbare Laune der Natur.

Wie der Wein,
wird auch diese Frau
mit den Jahren
nicht nur reifer,
sondern auch erlesener.

In dem,
was sie denkt,
was sie tut,
was sie fordert.

Hat sie doch genossen,
was einer jungen Rebe fehlt…

…die Zeit, um zu wachsen.

© Damaris Wieser


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Hmmmm….lecker


Traube


Nichts bleibt ewig…


Nichts bleibt ewig und von Dauer,
alles wird irgendwann vergehn,
täglich liegt die Zeit auf Lauer,
obwohl wir sie nicht optisch sehn.

Beispiel sind die kleinen Sachen,
in unserem kurzen Leben,
heute können wir noch lachen,
morgen wird’s uns nicht mehr geben.

Das schönste Rot wird finstres Schwarz,
Streit dauert keine Ewigkeit,
verblühen wird selbst Rosenquarz,
es dauert, doch es kommt die Zeit.

Auf ewig gibt es auch kein Licht,
es schwindet sogar Traurigkeit,
doch eines endet sicher nicht,
das ist gewiß – Vergänglichkeit.

© Horst Rehmann


Sieg und Niederlage


Allein das Denken in Kategorien
wie Sieg und Niederlage
zeigt bereits eine Neigung zum Schwarz-Weiß-Malen.
Die eigene Sache wird auf-,
Die gegnerische abgewertet.
Das führt zur Überbeblichkeit
und verkennt die Stärke der Gegenkräfte.

© William Shakespeare


Farbe bekennen


Wenn ein Schwarz-Weiß-Denker
Farbe bekennen muß,
sieht er normalerweise rot.

© Ernst Ferstl


Bild

Black & White


cat-black


Miteinander


„Das Schwierigste
am Miteinander-Reden ist für viele
nicht das Reden,
sondern das Zuhören.“

© Ernst Ferstl


Du hast die Wahl…


Die Wahl ist kurz –
die Reu‘ ist lang!

© Willy Meurer

oder

Die Wahl ist eine Lotterie geworden,
bei der man nur Nieten ziehen kann.

© Elmar Kupke

oder

Man sollte mich nie vor Entscheidungen stellen,
wenn man mit meiner Wahl nicht umgehen kann.

© Damaris Wieser

oder

Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl,
während des Krieges und nach der Jagd.

© Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck

oder

Es gibt genug Politiker,
die gerne das Richtige täten,
wenn sie nicht wüßten,
dass sie gerade weil sie das Richtige tun,
die nächste Wahl verlieren werden.

© Richard Freiherr von Weizsäcker

und zum Schluss:

Wir haben die Wahl, wenn wir wählen zu wählen

und wenn wir die Wahl wählen nicht zu wählen,

dann ist das unsere Entscheidung mit der wir leben müssen..

..bis zur nächsten Entscheidung,

wenn wir erneut eine Wahl haben in der wir wählen.

Lydia Michel


Charakter


Zum Handeln gehört wesentlich Charakter,

und ein Mensch von Charakter

ist ein anständiger Mensch,

der als solcher bestimmte Ziele vor Augen hat

und diese mit Festigkeit verfolgt.

© Georg Friedrich Wilhelm Hegel